Hauptstadt Airport BBI im Überblick
Die Architektur: Der BBI wird mit Anklängen an die regionale Bautradition klar in der deutschen Hauptstadtregion verortet. Das Terminal greift mit seinen gegliederten Fassaden und klaren, geometrischen Formen architektonische Elemente von Schinkel bis zum Bauhaus auf. Die zentrale Zufahrt über eine baumbestandene Allee verweist auf charakteristische Merkmale aus dem Städte- und Landschaftsbild von Berlin und Brandenburg.
Check-In: Die Tage des Papiertickets sind gezählt. E-Tickets werden die Flughafenwelt von morgen beherrschen. Folgerichtig wird es am BBI neben den 104 Check-in-Schaltern (ab 2013 132 Schalter) rund 200 Check-in-Automaten der Airlines geben. Mit ihrer Hilfe können Passagiere selbstständig Bordkarten für ihre zum Beispiel via Internet gebuchten Flüge ausdrucken.
Retail/Non Aviation: Die moderne Reise beginnt im Flughafen von morgen nach dem Sicherheitscheck. Shops und Restaurants, Cafés und Bars werden genauso zum BBI gehören wie Startbahnen und Abfertigungsschalter. Für Besucher der deutschen Hauptstadtregion wird es auf dem BBI auch außerhalb des Sicherheitsbereiches ein erstklassiges Gastro- und Retail-Angebot sowie in der BBI Airport City, dem Dienstleistungszentrum mitten auf dem Flughafengelände, Hotels und Konferenzzentren geben.
Sicherheit: Der Flughafen von morgen wird ein noch strenger gesicherter Bereich als heute sein. 2006 hat die EU-Kommission die für Flughäfen gültigen Sicherheitsbestimmungen erneut verschärft. Danach sind z. B. auch für Mitarbeiter der Flughäfen Personenkontrollen verpflichtend. Gleich sieben verschiedene Passagierströme (incoming, outgoing, transfer, EU, Non-EU, Schengen, Non-Schengen) müssen künftig strikt getrennt werden. Diese komplexen Anforderungen berücksichtigten die BBI-Planer bereits vor dem ersten Spatenstich. Somit können durch höhere Sicherheitsbestimmungen eventuell verursachte Zeitverluste minimiert werden. Moderne Authentifikationsverfahren werden auf dem BBI eine wichtige Rolle spielen. Schon heute testen die Berliner Flughäfen in Schönefeld und Tegel erfolgreich biometrische Authentifikationsverfahren.
Ideale Verkehrsanbindung: Der BBI wird auch am Boden bestens vernetzt sein. Passagiere erreichen den Airport mit dem Auto bequem über die Autobahn A 113neu oder über die vierspurige Bundesstraße B 96a. Es gibt eine zentrale Terminalvorfahrt. Bahnreisende steigen im unterirdischen Terminalbahnhof nach nur 20-minütiger Fahrt vom Hauptbahnhof aus und erreichen über Rolltreppen und Aufzüge in wenigen Sekunden das Terminal.
Umweltverträglichkeit: Die Umweltverträglichkeit und günstige Betriebs- und Unterhaltungskosten spielen bei den BBI-Planungen eine zentrale Rolle. Der Bodenlärm der Flugzeuge verbleibt aufgrund des Midfield-Konzepts zu großen Teilen auf dem Flughafengelände. Besonderen Wert legen die Planer auf einen optimalen Energieverbrauch der einzelnen Bauten. Neben der Nutzung von hochinnovativen Wärmerückgewinnungssystemen wird auch die Integration von regenerativen Energiesystemen – z.B. Geothermie oder Kühlung mit Regenwasser – in die Planung einbezogen. Während der Bauarbeiten sorgt eine ökologische Baubegleitung für die Minimierung von Umweltbelastungen (z. B. Umsiedlung geschützter Tierarten, Schutz von Bäumen und Fledermäusen). Umfangreiche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen (z. B. Neupflanzung von Bäumen auf der Baustelle) begleiten den Flughafenausbau.