Aktuelle Berichterstattung
"Anstelle eines Großflughafens sollen auf dem BBI-Gelände in Schönefeld eine Klinik, ein Messezentrum sowie ein Entwicklungareal für die Verkehrswirtschaft entstehen. Der Großflughafen soll dagegen in Sperenberg (Teltow-Fläming) entstehen. Dies sieht ein Nachnutzungskonzept vor, das der Bürgerverein Brandenburg-Berlin (BVBB) gestern vorgestellt hat."
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"So einig waren sich der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) und der Präsident der Industrie- und Handelskammer Berlin, Eric Schweitzer, in der Luftfahrtpolitik selten. Am Donnerstag forderten sie gemeinsam, das Nachtflugverbot am neuen Flughafen in Schönefeld nicht auszuweiten. Flüge seien auch in den Randzeiten zwischen 22 und 0 Uhr sowie 5 und 6 Uhr „unverzichtbar“. Nur so sei es möglich, die Wirtschaft anzukurbeln, Arbeitsplätze zu schaffen, Firmen in die Region zu locken und ein Drehkreuz im Flugverkehr zu etablieren."
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"Nach turbulenten Monaten liegt im Streit um die BBI-Flugrouten jetzt ein Kompromissvorschlag vor. Lichterfelde bleibt verschont, Kleinmachnow jubelt, Werder hofft – und Wannsee muss noch bangen."
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"Die umstrittenen Flugrouten für den BBI machen den Abflug. Und damit landen die Pläne vom September wieder dort, wo sie herkamen – in den Schreibtischen der Deutschen Flugsicherung (DFS). Hauptgewinner ist der Südwesten Berlins!"
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Der Tag der Entscheidung ist verschoben worden: Erst am 28. März will die Fluglärmkommission auf einer Sondersitzung sich auf Kompromisse zu den An- und Abflugrouten am künftigen Flughafen Schönefeld einigen. Ursprünglich sollten diese Vorzugsvarianten schon in der Sitzung am gestrigen Montag vereinbart werden. Nach Auskunft von Hans Niebergall, der die Berliner Niederlassung der Deutschen Flugsicherung (DFS) leitet, sind insgesamt 32 denkbare Alternativen im Gespräch. „Bis jetzt ist nichts in Stein gemeißelt; wir sind offen für Hinweise aus der Kommission.“
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"Trotz des anhaltenden Streits um die Planungen der Flugrouten weist Brandenburgs Infrastrukturministerium rund 800 entsprechende Anträge von Bürgern zurück. Die haben eine Klage gegen diese Entscheidung bereits ausgearbeitet."
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"Der Berliner Senat begrüßt die Abkehr von umstrittenen Ideen. Künast und Henkel sehen Erfolge des Protests. Allerdings herrscht in der Politik allgemeines Unverständnis, warum die Deutsche Flugsicherung (DFS) nicht von vornherein intelligentere Korridore geplant hat."
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"Bürgerinitiativen und Flughafenbetreiber streiten um die Gebühren für zu laute Flieger. In einem offenen Brief wirft die Bürgerinitiative Fluglärmfreie Havelseen dem Airportbetreiber vor, er habe die Unwahrheit gesagt und wolle die Öffentlichkeit bewusst täuschen. "
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Der neue Airport der Hauptstadt, Berlin-Brandenburg International, strebt in die Top-Liga von Europas Flughäfen. Im Visier hat BBI dabei vor allem Airlines aus Fernost, wie BBI-Chef Rainer Schwarz dem Handelsblatt sagte.
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"Schönefelds Flugrouten-Diskussion ist für Rainer Schwarz nicht die erste ihrer Art. „Vor acht Jahren brach in einem Düsseldorfer Nobel-Viertel ein geradezu ungestümer Protest los“, erinnert er sich. Bevor Schwarz 2006 nach Berlin ging, leitete er den Airport der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt. Die Flugsicherung hatte Startkurven verändert, um ein militärisches Sperrgebiet zu umfliegen, den nun unter Lärm leidenden Anwohnern aber kein Sterbenswörtchen gesagt.
Was das Kommunikations-Desaster am neuen Schönefelder Airport nicht vermindert. Schwarz ist von der Debatte, wie er den Mitarbeitern des Dahme-Kuriers wenig überraschend bekennt, „alles andere als begeistert“. Denn mit der einen oder anderen Flugroute hat so mancher gleich noch mal das Gesamtprojekt Flughafen in Frage gestellt. „Wenn es am Ende nun doch auf Startrouten hinausläuft, die den ursprünglichen nahe kommen, haben wir alle uns mit der Diskussion einen Bärendienst erwiesen“, sagt er."
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In Berlin und Brandenburg gibt es Widerstand gegen die Flugroutenpläne des neuen Großflughafens
Die „Länderzeit“ diskutiert vor Ort mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und des Flughafens BBI. Denn im Streit um die Berliner Flugrouten geht es um viel mehr, als um den Ärger der betroffenen Anwohner eines Großflughafens: Es geht um Vertrauensschutz und Planungssicherheit, um Wirtschaftsförderung und die Grenzen des Wachstums.
Moderation: Michael Roehl und Judith Grümmer
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Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit äußert sich im Interview mit „Berlin Maximal“ zur Zukunft der Stadt und insbesondere den wirtschaftlichen Perspektiven. Klar sei, so Wowereit, dass der BBI ein Flughafen mit internationalem Drehkreuz werden müsse. Daher unterstütze die Stadt auch Air Berlin in seinen Ausbauplänen für den BBI und kritisiere die Lufthansa für ihre Zurückhaltung. Der BBI sei eine wichtige Jobmaschine, auf die die Region nicht verzichten könne. Zu viele Investitionen seien in Vergangenheit an Berlin vorbeigegangen, weil die Hauptstadt über zu wenige internationale Flugverbindungen verfügt.
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"Die Koffer sind schon ready for Take-off! Anfang Juni 2012 öffnet der neue Hauptstadt-Airport. Daran wird auch der Flugrouten-Streit nichts ändern und auch keine Anti-BBI-Demo. 2,5 Milliarden Euro werden bis dahin verbaut sein und 3,4 Millionen Tonnen Beton. Wer Schönefeld im Januar 2011 besucht, der erkennt auf den ersten Blick: Der Terminal-Titan ist bereits im Landeanflug."
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Kommentar: Eine neue Protestwelle schwappt derzeit über den künftigen Berliner Großflughafen BBI hinweg. Bis vor das Bundesverwaltungsgericht ziehen die Bürgerinitiativen, um den Bau des BBI zu stoppen. Ich habe durchaus Verständnis für die Anwohner, die jetzt um ihre Nachtruhe fürchten. Über die Flugrouten wird ja auch noch eingehend beraten, aber ein genereller Baustopp ist der falsche Weg. Wir brauchen diesen Flughafen.
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"In Berlin-Schönefeld entsteht der neue Berlin Brandenburg International Airport (BBI). Er ist erneut ins Gerede gekommen, seit bekannt wurde, dass die Flugzeuge auf veränderten Routen ab- und anfliegen sollen.
Die Fluglärm-Karte von taz.de visualisiert exklusiv, was das für Anwohner bedeutet. Wer profitiert von den neuen Land- und Startrouten – und wer hat zu leiden? Schauen Sie selbst nach."
Link zur Fluglärm-Karte auf taz.de
"Auch wenn die Flugrouten des neuen Großflughafens geändert würden, bliebe ein Überfliegen von dicht bewohnten Gebieten möglich. Die Deutsche Flugsicherung prüft nun, wie sich Varianten beim Start auswirken."
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"Die Deutsche Flugsicherung (DFS) stellte am Montag der Fluglärmkommission neun technisch mögliche Flugrouten in Richtung Westen und sechs Varianten Richtung Osten für den Flughafen BBI in Schönefeld vor. Im Vordergrund steht dabei die Reduzierung des Fluglärms für so viele Menschen wie möglich."´
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Gleich zwei Demonstrationen fanden am Sonntag direkt vor dem Flughafen in Schönefeld statt. Der Bürgerverein BVBB rief zum Protestmarsch vor die Airportworld. Rund 1.000 Teilnehmer vertraten lautstark ihre Forderung nach einem Baustopp und der Aufgabe des Standortes Schönefeld.
Das "Bündnis Berlin Brandenburg gegen neue Flugrouten", ein Zusammenschluss der Bürgerinitiativen, hatte seine Großdemonstration gegen Fluglärm vor dem Flughafen BBI Schönefeld für den Nachmittag angemeldet.
Etwa 15.000 Demonstranten machten ihrem Ärger über die geplanten Flugrouten Luft und forderten Alternativen. Dazu im Studio: Kathrin Schneider, die Chefin der Fluglärmkommission
Beitrag von Annette Dornieden
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Erstmals in diesem Jahr gab es am Montag wieder Proteste der Flugrouten-Gegner, diesmal in Lichtenrade. Auch die Fluglärmkommission kam erneut zusammen. Bei dem Treffen ging es um konkrete Anträge und alternative Routen. Nun wurden bei der Flugsicherung Lärmgutachten für eine Reihe von Varianten angefordert.
Beitrag von Boris Hermel
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Weitere Informationen auf rbb-online.de
"Flughafenchef Rainer Schwarz will angesichts zunehmender Negativschlagzeilen die Öffentlichkeit in Berlin und Brandenburg vom Nutzen des künftigen Hauptstadtflughafens BBI überzeugen."
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"Die umstrittenen neuen Flugrouten vom Flughafen BBI Schönefeld waren auch der Fluglärmkommission schon seit über zehn Jahren bekannt. Das geht aus einem Sitzungsprotokoll vom Juli 2000 hervor, das dem rbb-Inforadio vorliegt."
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"In Berlin protestieren Bürger gegen den neuen Hauptstadt Berlin Brandenburg-International. -Flughafen Doch anders als die Bahnhofsvision "Stuttgart 21" ist der Airport BBI längst keine Planung mehr, sondern fast fertig. 2011 startet bereits der Probebetrieb. Für die Wirtschaft ist der Flughafen jetzt schon eine Erfolgsgeschichte."
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"Man mag von dem Berliner Großflughafen halten, was man will – und Anlass zur Kritik en détail wird es immer geben. Wenn Renate Künast aber aus dem BBI in Form eines Zubringerairports eine Art Dorfflughafen machen will, ist das Bastapolitik und ein Treppenwitz."
Kommentar von Robert Leicht im Tagesspiegel
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"Im Juni 2012 werden nach der bisherigen Planung der regierende Bürgermeister und Brandenburgs Ministerpräsident gemeinsam den neuen Großflughafen Berlin Brandenburg International eröffnen. Doch gegen die Inbetriebnahme wollen Gegner des Flughafens eine Klage einreichen, um das Verfahren wieder zu eröffnen.
Eine fehlende Betriebsgenehmigung wäre für die Betreiber der schlimmste anzunehmende Fall. Der ist zwar ziemlich unwahrscheinlich, doch nicht mehr gänzlich unmöglich. Denn die Flughafengegner wollen klagen und haben womöglich mit den Enthüllungen der vergangenen Tage den Stoff gefunden, den sie dafür brauchen. Die Abendschau mit Hintergründen zu dem Fall."
Beitrag von Boris Hermel
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"Die Fluglärmkommission für den künftigen Großflughafen BBI in Schönefeld hat heute wieder getagt. Es ging um eine konkrete Alternative für die Abflugrouten. Allerdings konnte sich die Kommission nicht einigen. Deshalb sollen jetzt 16 Vorschläge der Kommunen an die Flugsicherung übergeben werden."
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"Die rbb Reporter sprechen mit Experten, die an neuen Flugrouten arbeiten, begleiten Aktivisten der Bürgerbewegung sowie Piloten, die selbst vom Fluglärm betroffen sind."
Film von Sascha Adamek und Thomas Balzer
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Flughafenchef Rainer Schwarz hat am Mittwochabend die Forderung nach einem unabhängigen Parallelbetrieb auf beiden Start- und Landebahnen untermauert. Ohne diese Möglichkeit würde der neue Großflughafen BBI in Spitzenzeiten hinter die Kapazitäten der beiden jetzigen Berliner Airports zurückfallen. Es müsste dann Luftverkehr in nennenswerter Größer abgewiesen werden, so Schwarz. Der Chef der Berliner Flughäfen warnte zudem davor, die aktuelle Flugroutendiskussion zu einer Flughafendiskussion ausufern zu lassen. Bereits jetzt würde das Ansehen der Hauptstadtregion darunter leiden.
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Die Diskussionen um die BBI-Flugrouten werden auch nach dem Treffen der Regierungschefs aus Potsdam und Berlin heiß geführt.
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"Gegner der geplanten Flugrouten für den Flughafen Berlin Brandenburg (BBI) in Schönefeld veranstalten am Samstag die "1. Zeuthener Lärmparade". Aufgerufen zu der Aktion hat ein Bürgerverein. Ministerpräsident Platzeck stellte sich den rund 2.000 Protestlern. Auch er forderte von der Flugsicherung andere Prioritäten bei der Planung der Flugrouten. Sie sollte zunächst auf Sicherheit setzen, dann auf Lärmschutz für Betroffene, und dann erst auf Wirtschaftlichkeit. Der Forderung nach einem Baustopp erteilte er jedoch eine klare Absage. Zeuthen hat mehr als 10.000 Einwohner und ist eine der kinderreichsten Gemeinden Brandenburgs."
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In den zurückliegenden Tagen ist in der öffentlichen Diskussion zu den BBI-Flugrouten immer wieder die Frage nach der weiteren Entwicklung des Flughafens BBI diskutiert worden, etwa auch der unabhängige Parallelbetrieb des neuen Airports.
Auf Bitten von Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer haben die Berliner Flughäfen die zum Verständnis dieses Themas notwendigen Informationen noch einmal überprüft und sind dabei zu folgenden Schlussfolgerungen gelangt:
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"Die Fluglärmkommission für den neuen Flughafen Berlin Brandenburg International" hat ihre Sitzung am Montag ohne Fortschritte und nur 90 Minuten Sitzungsdauer beendet. Nach Angaben von Teilnehmern wurde in Schönefeld lediglich über die Tagesordnung und die Geschäftsordnung diskutiert. Flughafensprecher Kunkel nannte den Ablauf der Sitzung ernüchternd."
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Für die Flughafenbetreiber sind parallele Starts auf beiden Pisten in Spitzenzeiten unverzichtbar. Sonst würde der Großstadtflughafen BBI hinter die Kapazität der bestehenden Standorte Tegel und Schönefeld zurückfallen.
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"Für den neuen Großflughafen fordern die Betreiber derweil maßgeschneiderte Flugrouten. Was die Deutsche Flugsicherung bisher vorgelegt habe, sei eine "08/15"-Planung, sagte der Sprecher der Berliner Flughäfen, Ralf Kunkel, im Inforadio. Jeder bedeutende deutsche Flughafen habe jeweils andere Flugroutenmodelle. Mit den jetzigen Vorschlägen könne man alles andere als zufrieden sein. Die Planung sei auch nicht nachzuvollziehen."
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"Blankenfelde-Mahlow, Großbeeren und Ludwigsfelde sind gegen eine Erweiterung der Fluglärmkommission. Sie haben deshalb vor dem Verwaltungsgericht Potsdam geklagt. Die drei Gemeinden wollen so verhindern, dass die Kommission von 17 auf 34 Mitglieder vergrößert wird.
Ihr Anwalt begründete die Klage damit, dass laut Luftverkehrsgesetz nicht mehr als 15 Mitglieder in die Fluglärmkommission berufen werden dürfen. Das sah das Verwaltungsgericht aber anders und lehnte den Antrag auf einstweilige Verfügung ab. Wie geht es jetzt weiter? Brandenburg aktuell mit den Hintergründen."
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"Alle Welt schaut in den Westen, wenn es um die Flugrouten-Diskussion geht. Doch zwei Drittel aller Flieger werden wohl aus östlicher Richtung auf dem neuen Großflughafen landen. Nun formiert sich auch im süd-östlichen Berliner Umland Protest. BRANDENBURG AKTUELL berichtet von der Bürgerversammlung in Wernsdorf."
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Berlin - Der Streit um die künftigen Flugrouten ist nach Meinung von Experten noch lange nicht zu Ende – auch wenn dies Ende der vergangenen Woche zunächst so aussah.
(Ähnliche Artikel sind u.a. in der Berliner Morgenpost, im Tagesspiegel und der Welt Berlin erschienen.)
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Auch heute wird im Süden Berlins wieder gegen die neuen Flugrouten für den Großflughafen Berlin-Brandenburg International (BBI) demonstriert.
Zwar hat Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) inzwischen verlangt, dass die ursprünglichen, schon Ende der 90er Jahre vorgelegten Flugrouten als Basis aller weiteren Planungen genommen werden müssten. Doch sind die umstrittenen neuen Pläne damit wirklich vom Tisch? Die Flugrouten-Gegner wollen nicht lockerlassen, inzwischen hat sich sogar ein Aktionsbündnis "BBI Schönefeld 21" gegründet.
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"Die Proteste gegen die geplanten BBI-Flugrouten haben heute noch einmal deutlich zugenommen. Nach Angaben der Bürgerinitiative Lichtenrade-Mahlow kamen am Abend in Lichtenrade rund 6000 Menschen zusammen, um gegen drohenden Fluglärm über bewohntem Gebiet zu protestieren.
Das war die bislang höchste Teilnehmerzahl. Bei der Demonstration in der vergangenen Woche fanden sich etwa 4500 Menschen ein. Nach Angaben der Polizei verlief die Demonstration friedlich und ohne Zwischenfälle. Das Verständnis für die Proteste in der öffentlichen Debatte sei zwar "sehr wohlwollend aufgenommen" worden, sagte eine Sprecherin. Die Menschen seien aber noch nicht überzeugt, dass sie vom Fluglärm tatsächlich verschont blieben. Die Initiative und die Teilnehmer der Montags-Demos seien fest entschlossen, den Protest fortzusetzen."
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"Im Streit um die Flugrouten des neuen Großflughafens BBI hat sich Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) zu Wort gemeldet. Er fordert eine schnelle Klärung und zeigte sich verwundert, dass die ursprünglich geplanten Routen nicht mehr gelten sollen.
Brandenburgs Bürgerinitiativen werten die Einmischung des Ministers als Bestätigung ihres Protests. BRANDENBURG AKTUELL fasst den Stand der Diskussion zusammen."
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Erstmals hat sich Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer zu den geplanten Flugrouten für den neuen Hauptstadtflughafen BBI geäußert. Ramsauer sprach sich gegen die neuen DFS-Vorschläge aus und forderte, auf Basis der alten Routen zu planen. Diese Flugwege seien sowohl für alle Lärmschutzplanungen und die Bürger die Grundlage über Jahre gewesen.
(Ähnliche Artikel sind in weiteren Tageszeitungen erschienen)
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"Flughafensprecher Ralf Kunkel fordert, dass die Strecken zügig festgelegt werden. Außerdem müsse die Flugsicherung ihre Pläne nachbessern, denn es gebe noch viel Spielraum, die Lärmbelästigung einzuschränken. Die Fragen stellte Oliver Rehlinger."
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Die Deutsche Flugsicherung hat Vorwürfe zurückgewiesen, ihre Flugrouten basierten auf veralteten Daten. Der Sprecher der Flugsicherung, Axel Raab, sagte dem rbb, die Daten zur Bevölkerungsdichte seien ganz neu und würden jedes Jahr aktualisiert.
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Die Proteste gegen die Flugrouten des Großflughafens BBI dauern unvermindert an. Am Sonntag demonstrierten mehr als 3000 Menschen in Teltow. Am Montagabend ist eine Demonstration in Lichtenrade angekündigt. Wir sprechen mit Axel Raab von der Deutschen Flugsicherung.
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"Das Terminal ist bereits im Bau, die Landepisten sind betoniert. 2012 soll der neue internationale Großflughafen Berlin-Brandenburg (BBI) eröffnet werden. Doch jetzt formiert sich immer mehr Widerstand - vor allem in den gutbürgerlichen Wohngegenden im Süden Berlins."
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"Eine Protestwelle rollt durch die Region. Seit September liegen die Pläne der Deutschen Flugsicherung (DFS) für die Flugrouten des Flughafens Berlin Brandenburg International (BBI) vor. Darin werden jetzt der Südwesten Berlins und die angrenzende Region Brandenburg beim Start überflogen."
Moderator: Justus Kliss
Gäste:
Rainer Bretschneider, Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft Brandenburg
Axel Raab, Deutsche Flugsicherung GmbH
Bernd Habermann, Vorsitzender der Fluglärmkommission
Marela Bone-Winkel, Bürgerinitiative "Keine Flugrouten über Berlin"
Thomas Schmidt, SPD, Bürgermeister Teltow
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